PayPal gehört mit über 300 Millionen Konten zu den größten Zahlungsanbietern im gesamten Internet. Immer wieder gibt es Kritik gegen PayPal, auch der Verbraucherschutz hat schon gegen die Nutzungsrichtlinien von PayPal geklagt. PayPal gilt als sicherer Zahlungsdienstleister – doch es kommt immer häufiger zu Problemen und Auseinandersetzungen, für Verbraucher und Verkäufer. In diesem Blogbeitrag schreiben wir über die Erfahrungen mit PayPal, dem Kundenservice und unserer Sperrung unserer Konten.

PayPal – Support Hotline: 069 945189832

Schlechte Bewertungen über PayPal im Netz

Auf Bewertungsportalen im Internet finden sich sehr viele Beschwerden gegenüber PayPal. Auf Trustpilot hat das Unternehmen 1,2 Sterne – 85% der Bewertungen sind auf “Ungenügend” (stand: 12.03.2021). Allgemein wird oft darüber berichtet, dass Konten willkürlich eingefroren werden und für 180 Tagen (manchmal auch länger) einbehalten werden. Ebenso wird der Kundenservice kritisiert, der schlecht erreichbar ist oder nicht helfen kann. Der deutsche Support von PayPal ist zwar bemüht, bei Sperrungen sind ihnen leider die Hände gebunden. Telefonisch bekommt man niemanden erreicht, der die Sperre aufheben – oder einsehen kann. Generell wird eine schlechte Erreichbarkeit des Unternehmens bemängelt.

Konto ohne Ankündigung gesperrt

Eines Morgens bekamen wir die E-Mail, dass unsere Konten ‘zur Schließung eingeleitet’ wurden. All unser Geld wird einbehalten und wir können und dürfen PayPal nie wieder nutzen. Nach erster Verwirrung wurde uns das nach telefonischer Rückfrage bestätigt: Wir sind permanent limitiert, die Geschäftsbeziehung wurde beendet.

“Kontoschließung eingeleitet” – Geld für 180 Tage einbehalten

Anfang Februar 2021 wurden alle Konten von uns – einschließlich der privaten – eingefroren und unbrauchbar gemacht. Eine automatische E-Mail gibt an, dass PayPal das Geld bis zu 180 Tage einbehalten kann. Nach Auskunft mit unserem Anwalt ist dies nicht rechtens. In den Nutzungsbedingungen schreibt PayPal, dass das Geld bis zu 180 Tage einbehalten werden darf um Verbindlichkeiten vorzubeugen und das Haftungsrisiko von PayPal zu minimieren. Ob das legal ist, wissen wir nicht. Generell empfehlen wir, so wenig Geld wie nur nötig auf dem PayPal Konto zu lassen, damit ihr eurem Geld nicht hinterherrennen müsst. Die Sperre kam sehr plötzlich ohne Rücksprache oder Kommunikation mit uns, weshalb es uns sehr überraschte, dass wir PayPal nicht mehr nutzen können.

Widerspruch der Sperre – nach 6 Wochen noch keine Antwort von PayPal

Bereits am ersten Tag der Sperre (am 02.02.2021) haben wir einen Widerspruch an die sogenannte AUP – E-Mail gesandt. Dies wurde uns vom PayPal Kundenservice so empfohlen, da der Kundendienst von PayPal die Sperre weder aufheben, noch genau einsehen kann. Bisher (Stand: 12.03.2021) bekamen wir auf unseren Widerspruch, auch nach mehrmaligen Anschreiben an die E-Mail, noch immer keine Antwort erhalten. Es kann, laut Mitarbeiter vom Telefonsupport, bis zu 7 Wochen (maximal) dauern, ein Richtwert sind allerdings 4-6 Wochen. Da sind wir schon drüber. Wir können nur sagen: Für Verkäufer, die PayPal als Hauptzahlungsanbieter nutzen, eine Hölle.

Wir hatten Kontakt zum englischen Support von PayPal, sowie zum deutschen Customer-Support. Es wurde gesagt, dass die Leute von der “AUP Abteilung” nur per E-Mail erreichbar sind, und nur wenige Mitarbeiter in dieser Abteilung arbeiten. Man kann also sehr lange auf eine Antwort warten, oder besser gesagt: Hoffen.

Unsere bisherigen Tipps, sollte Ihre Sperre unberechtigt sein

  • Versuchen Sie dranzubleiben. Rufen Sie den PayPal Support an: 069 945189832
  • Schreiben Sie E-Mails an [email protected] (auch wenn keine Antwort kommt) und legen Sie Ihre Situation dar.
  • Nehmen Sie eventuell eine Rechtsberatung und fordern Sie PayPal dazu auf, Ihre Gelder freizugeben.
  • Suchen Sie sich einen anderen Zahlungsdienstleister.
  • Kontaktanfrage an [email protected] bzw. [email protected]
  • Falls Sie (noch) nicht gesperrt sind: Niemals viel Geld auf PayPal “lagern”!

Unser weiteres Vorgehen

Wir werden dran bleiben, um mit PayPal die Sache ins Reine zu bringen. Vielleicht klärt sich die Sache irgendwann auf, wenn Kommunikation seitens PayPal betrieben wird. Trotz Stellungnahme an die [email protected] Mail, welche schon vor 6 Wochen erfolgte, bekamen wir bis heute keine Antwort. Sollten wir nicht an unser Geld kommen, oder auf unseren Widerspruch keine Antwort erhalten, werden wir es in Erwägung ziehen, den Rechtsweg anstreben. Generell halten wir euch diesbezüglich hier, auf dieser Seite, gerne auf dem Laufenden: Sollte PayPal reagieren, werden wir diesen Beitrag aktualisieren.

Bis dahin: Geduldig bleiben!

Update: 13.03.2021 – Der Tag, an dem wir den Grund erfahren haben

Tatsächlich hat es bis heute gedauert, bis wir den Grund der dauerhaften Limitierung (Sperre) erfahren haben. Das Ganze bekamen wir telefonisch mitgeteilt.

Der nette Herr am Telefon gab uns Auskunft darüber, was im Account steht. Tatsächlich (haltet euch fest), steht drin, dass eine Verletzung vermutet wird. Richtig, vermutet! Auf Englisch steht vermerkt: “may have violated (…)”.

Wir hoffen auf eine weitere Prüfung durch das AUP-Department.

Was wir uns von PayPal wünschen

Nach Wochen haben wir keine Auskunft von AUP erhalten. Wir wünschen uns eine klarere Kommunikation, was das Problem ist. Warum wir gesperrt wurden. Dass wir uns erklären können. Mittels der AUP-E-Mail laufen wir seit Wochen ins Leere. In jede Mail, die wir verfasst haben, haben wir eine Telefonnummer zu Rückfragen hinterlassen. Es kam keine persönlich geschriebene E-Mail von dem AUP Department. Wir bitten PayPal, unsere Gelder freizugeben und unsere angebliche Nutzungsbedingung-Verletzung zu erklären. Es liegt ein Missverständnis vor – oder wir waren uns zu keiner Schuld bewusst.

Update: 19.03.2021 – Ablehnung ein Tag nach internem Widerspruch

Nach wochenlangem Warten und keiner Antwort, haben wir intern über die Geschäftskundenbetreuung einen Widerspruch gestellt. Dieser wurde innerhalb 24 Stunden abgelehnt.

Wir haben erneut das Executive Office per Mail kontaktiert, mit formuliertem Widerspruch, und gleichzeitig warten wir noch auf die Beschwerde bei cfpb / consumerfinance.gov eingelegt – da wir nicht gegen Urheberrechte oder Richtlinien verstoßen haben.

Wir bitten PayPal, unsere Sperre erneut zu prüfen und uns bei Fragen zu kontaktieren. Wenn weitere Informationen von PayPal benötigt werden, können sich Mitarbeiter gerne jederzeit melden. Wir bleiben dran und informieren Sie über den weiteren Verlauf.

Update: April 2021 – Die endgültige Antwort von PayPal

Sehr geehrter Herr Lucas Kleipödszus,
vielen Dank für Ihre Anfrage an PayPal in Bezug auf die Limitierung Ihres PayPal-Kontos, registriert mit der E-Mail-Adresse [email protected]
Die Prüfung Ihrer PayPal Konten zeigt, dass diese am 2. Februar 2021 unter der Bearbeitungsnummer PP-L-XXXXXXXXXX aufgrund der Art der Nutzung und bezugnehmend auf die PayPal-Nutzungsbedingungen eingeschränkt wurden. Noch am gleichen Tag wurde Ihnen mitgeteilt, dass diese Kontoeinschränkungen permanent auf den PayPal-Konten bestehen bleiben. Nach erneuter Prüfung des Sachverhaltes bestätigen wir diese Entscheidung.
Aus diesem Grunde kündigten wir gemäß Abschnitt „Verbotene Aktivitäten und Einbehaltungen“ Unterabschnitt „Maßnahmen, die wir ergreifen können, wenn Sie an verbotenen Aktivitäten teilnehmen“ der PayPal-Nutzungsbedingungen das Vertragsverhältnis mit Ihnen mit sofortiger Wirkung. Die PayPal-Konten sind und bleiben für jegliche weitere Nutzung gesperrt.
Kunden, deren Zugang aufgrund eines Verstoßes gegen die PayPal-Nutzungsbedingungen und PayPal-Nutzungsrichtlinie dauerhaft eingeschränkt ist, sind von der weiteren Nutzung PayPals und seiner Dienste ausgeschlossen und dürfen daher auch keine neuen oder zusätzlichen Konten eröffnen.

Weiterhin nehmen wir Bezug auf Ihre Anfrage auf Löschung Ihrer Daten von der PayPal-Plattform.
Wie in der Datenschutzerklärung von PayPal beschrieben, hält PayPal die höchsten Standards für Datenschutz ein. In Europa erfüllt PayPal die allgemeine Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Im Rahmen der strengen finanziellen und rechtlichen Verbindlichkeiten, die PayPal gesetzlich verpflichtet ist einzuhalten, muss PayPal Kundendaten für einen bestimmten Zeitraum zum Schutz vor Betrug, Geldwäsche und Finanzdelikten speichern. Darüber hinaus kann PayPal, wie es in den Übereinkünften steht, die Sie mit uns haben, Ihre personenbezogenen Daten speichern, um geltendes Recht einzuhalten oder um uns bei Rechtsstreitigkeiten zu verteidigen. Während der Aufbewahrungsfrist dürfen aus gesetzlichen Gründen keine Daten gelöscht werden.
Die Aufbewahrungsfrist für Kunden- und Transaktionsdaten bei PayPal beträgt zehn Jahre. Diese Frist beginnt mit dem Datum, an dem Sie Ihr Konto geschlossen haben, oder dem Datum der letzten erheblichen Aktivität eines offenen Kontos.
Beachten Sie, dass PayPal die Daten auch bei Schließung oder Limitierung Ihres Kontos bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist speichern wird. Danach werden sie automatisch gelöscht.
Wenn Sie Ihr PayPal-Konto schließen, oder es wie in diesem Fall permanent eingeschränkt wird, werden Ihre Daten nicht mehr für die Zwecke verarbeitet, die mit der Verwendung aktiver PayPal-Konten in Zusammenhang stehen. Das heißt, sie werden nur verarbeitet, wenn dies unerlässlich ist. Auch wenn wir Ihre Daten nicht sofort löschen können, werden sie nur noch in minimalem Umfang verarbeitet und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht. Wir gehen davon aus, dass dies in Ihrem Sinne ist.
Ihre Daten befinden sich noch in dieser Aufbewahrungsfrist. Daher ist PayPal zurzeit nicht in der Lage, Ihre Anfrage auf Datenlöschung zu erfüllen. Ihre Daten werden jedoch nach Ablauf dieser Frist automatisch gelöscht. Bis dahin werden Ihre Daten sicher verschlüsselt, bis sie aus den Systemen von PayPal gelöscht werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Wir bedauern, dass wir Ihre Daten nicht sofort löschen können. Wir hoffen, dass die Gründe hierfür aus den in diesem Schreiben gegebenen Informationen ersichtlich sind. Für den Fall, dass Sie diese Angelegenheit weiter verfolgen möchten, wenden Sie sich an die Datenschutzbehörde, die uns überwacht, die Commission Nationale pour la Protection des Données oder die nationale Kommission für Datenschutz (CNPD). Adresse:
15, Boulevard du Jazz
L-4370 Belvaux
Tel.: (+352) 26 10 60-1
https://cnpd.public.lu/en.html

Sie können uns bei weiteren Fragen unter der E-Mail-Adresse [email protected] kontaktieren.

Sollten Sie mit dieser abschließenden Stellungnahme von PayPal nicht einverstanden sein, können Sie sich an folgende Stellen wenden um eine offizielle Beschwerde gegen PayPal vorzubringen:

– Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland

c/o Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V.

Bahnhofsplatz 3

D-77694 Kehl

– Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF)

283, route d’Arlon

L-1150 Luxembourg

Mit freundlichen Grüßen,

-Name entfernt-

Executive Escalations,

PayPal

By the way: Wir gaben PayPal die Chance, unsere Konten wieder zu eröffnen, oder unsere Daten zu löschen. Keines der beiden Optionen wurde von PayPal bearbeitet. Anschließend, nach weiteren Mails, hat uns die Dame noch geschrieben, dass zukünftige Anfragen womöglich nicht beantwortet werden.

Deshalb verfahren wir nun über die CSSF weiter. Es kann ja nicht sein, dass wir 6 Monate auf unser Geld warten müssen.

Update: 21.05.2021 – Beschwerde über CSSF (Finanzaufsicht Luxemburg)

Auf die E-Mail von PayPal, dass die “Konten gesperrt bleiben”, eröffneten wir Beschwerde bei der Finanzaufsicht Luxemburg.

Aktueller Stand 21.05.2021:

in vorbezeichneter Angelegenheit nehmen wir Bezug auf Ihre E-Mail vom 18. Mai 2021 und
möchten Sie informieren, dass wir am 4. Mai 2021 PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A.,
um eine Stellungnahme hinsichtlich Ihrer Beschwerde gebeten haben. Die Stellungnahme
von PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. wird uns erst in den kommenden Tagen zugehen.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir verpflichtet sind, den in Artikel 5 der CSSF
Verordnung N° 16 ‐ 07 über die außergerichtliche Beilegung von Beschwerden festgelegten
Verfahrensablauf einzuhalten.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht, und halten euch auf dem Laufenden. Wir gehen durch jede weitere höhere Instanz, bis wir Gerechtigkeit bekommen. 6 Monate auf das eigene Geld warten? Lächerlich, dass ein Konzern sowas “darf” bzw. damit durchkommt – rechtlich ist das Ganze mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Ordnung.

Haben Sie auch negative Erfahrungen mit PayPal gemacht?

Uns haben durch unseren Blog-Eintrag sehr viele Menschen erreicht, die gleiches oder ähnliches erlebt haben. Vielen Dank dafür!

Schreiben Sie gerne in die Kommentare, welche Erfahrungen Sie mit PayPal, als Käufer oder Verkäufer, gemacht haben. Wir interessieren uns für Ihre Meinungen. Wurden auch Sie gesperrt? Gerne antworten wir und geben Ihnen unsere Erfahrungen mit.

Sollten wir vor Gericht gehen, werden wir auch dieses Verfahren hier posten!

Derzeitiger Stand: Widerspruch wurde seitens Paypal, mittels E-Mail Generator, abgelehnt, das Executive Office wurde kontaktiert und es wurde Beschwerde über cfpb eingelegt.
Published On: März 12th, 2021 / Categories: Persönliche Meinung / Tags: , , /

44 Comments

  1. lucas
    Lucas März 12, 2021 at 4:15 pm - Reply

    Hallo! Haben Sie schlechte Erfahrungen mit PayPal gemacht? Lassen Sie es uns wissen!

  2. 61ecf089e44c9b02fdc50dace79ce1d0?s=54&d=mm&r=g
    Holger Ass März 12, 2021 at 7:48 pm - Reply

    Hallo, ja ich denke da seit ihr nicht die einzigen. Leider ist es mittlerweile immer mehr der Fall der nur wenn du Geld hast dein Recht auch zählt. Ich weiss nicht wie es sein kann das paypal so oft abgemahnt wird und trotzdem passiert nichts. Ich hoffe ihr entscheidet euch Rechtliche Schritte ein zu leiten und könnt uns dabei da dran teilhaben lassen.

    Drücke die Daumen
    Holger

    • lucas
      Lucas März 12, 2021 at 8:20 pm - Reply

      Hallo Holger,
      danke dass Du dir die Zeit genommen hast, den Artikel zu lesen.
      Wir werden da definitiv dranbleiben und alle auf dem Laufenden halten – wir wissen nämlich auch von vielen anderen Fällen und den ganzen Beschwerden gegen PayPal.
      Hier übt ein großer Milliardenkonzern seine Macht aus, da er eine gewisse Monopolstellung besitzt und weltweit agiert.

      Grüße

      • 0ca9ca965f8f8b48761f2b602be243ff?s=54&d=mm&r=g
        Björn April 28, 2021 at 4:26 pm - Reply

        Hallo, genau den selben Fall haben wir mit unserem Startup (Gegründet Nov. 2020) ebenfalls. Uns erreichte am 27.04.2021 unerwartet diese Mail. Wir haben lange braucht, bis unser Bankkonto akzeptiert wurde. Es wurden seit dem nur 2 eigene Zahlungen durchgeführt. Gottseidank haben wir noch keinen Kunden via PayPal Zahlenlassen.

        Das Spiel mit dem Support hatten w ihr auch, wir versuchen es immer und immer wieder (schon mehr als 4 mal die selbe Computer Antwort bekommen).

        Hoffe dass diese Willkür endlich aufhört.

        Viele Grüße
        Björn

        • lucas
          Lucas Mai 5, 2021 at 2:25 pm - Reply

          Hi Björn,
          sorry die verspätete Kommentar-Freischaltung.

          Bis wir Erfolg haben, werden wir immer weiter-höhere Instanzen anstreben. Aktuell liegt unsere Beschwerde bei der CSSF (Luxemburg-Bankaufsicht) auf dem Tisch.
          Wird diese keinen Erfolg haben, wird es gerichtlich weitergehen. Dann klagen wir uns durch.

          Grüße

  3. e8eb8d1a509cb25723332b4ddeb7790a?s=54&d=mm&r=g
    Ulrich Holthausen März 14, 2021 at 10:14 am - Reply

    Hallo

    stehe seit heute vor dem gleichen Problem.
    Ursache unbekannt… keine Mail über die Sperre erhalten.
    Erwäge Zeitschriften wie PC-Welt, Chip, c’t und andere einzuschalten.

    mit freundlichen Grüssen

    U.H.

    • lucas
      Lucas März 14, 2021 at 11:04 am - Reply

      Hallo Ulrich,

      rufen Sie morgen, zwischen 9-18 Uhr, beim PP Support 069945189832 an.
      Fragen Sie nach dem Grund der Sperre. Wenn sie dir mehr als “Sie haben gegen die Richtlinien verstoßen” sagen, haben Sie im Lotto gewonnen.

      Grüße

  4. e8eb8d1a509cb25723332b4ddeb7790a?s=54&d=mm&r=g
    Ulrich Holthausen März 15, 2021 at 8:19 am - Reply

    Hallo

    gerade angerufen.
    Paypal braucht mir nicht zu sagen, welche Zahlung beanstandet wurde. Ich hab gegen die Nutzungsbedingungen verstossen.
    So einfach……

    mfG

    U.H.

    • lucas
      Lucas März 15, 2021 at 9:56 am - Reply

      Hallo,

      Ganz typisch. Ich würde dir empfehlen, einen anderen Anbieter zu suchen. Schau mal nach Mollie oder Stripe – wenn es um Onlinezahlungen geht.
      Ich selbst werde PayPal so lange mit meiner Anwesenheit erdrücken, bis ich eine Entsperrung bekomme und mein Geld.

      Gruß

  5. e8eb8d1a509cb25723332b4ddeb7790a?s=54&d=mm&r=g
    Ulrich Holthausen März 15, 2021 at 11:38 am - Reply

    Hallo

    Es wäre interessant, ob es sich lohnt eine Interessengemeinschaft zu gründen, um solche Praktiken zu erschweren/unterbinden. Auch notfalls vor Gericht.

    Danke, werde mir die Alternativen mal ansehen.
    mfG

    Ulrich

  6. ada6d55f421a0aebe36747c8177e56ec?s=54&d=mm&r=g
    Michael März 17, 2021 at 9:56 am - Reply

    Mir ist es letzte Woche genauso gegangen. Ohne jeglichen Grund wurde mein Konto gesperrt in der exakt selben Vorgehensweise. Da ich 3124€ Guthaben hatte sehr bedenklich. Das Geld stammt von den plattenverkäufen auf Discogs und kann genau belegt werden.

    Am Samstag hat mit ein Hotline Mitarbeiter noch erklärt es kann sich nur um ein Fehler seitens Paypal handeln da es seiner Ansicht nichts ungewöhnliches ereignet hat. Er vermutete eventuell ein Problem meiner Identität… hab mich auch darüber gewundert da ich ja Tage davor auf Nachfrage meinen Reisepass hochgeladen habe um diese zu bestätigen.

    Die Mitarbeiter im call Center sind mal konstruktiv und freundlich und andermal schroff und ungeduldig. Es scheint so als würde die Firma nach außen hin blocken.

    Angeblich ist das jetzt gängige Methode auch in den USA. Dort gibt es Fälle in denen die Beträge über ein Jahr und darüberhinaus einbehalten werden.

    Eventuell würde man mit einer Sammelklage und Öffentlichkeitsarbeit mehr Chancen haben als allein?

  7. a955d98b98d77c1c57f1ffaa95840081?s=54&d=mm&r=g
    Paul März 17, 2021 at 2:52 pm - Reply

    Moin,

    sehr interessanter Artikel!

    wir stehen seit Ende Februar vor dem gleichen Problem. Wir nutzen PayPal seit ~3 Jahren über ein Firmenkonto. Wir haben <1% Käuferschutzfälle von denen wir dann die meisten gewonnen haben. Die die wir verloren haben waren zu unrecht entschieden worden von PayPal. Kunde kauft einen Download – lädt ihn herunter – und öffnet einen Fall um einfach sein Geld zurückzubekommen. Da Sperrt PayPal dann nicht die Betrüger…

    Alles was wir bekommen ist die E-Mail im gleichen Wortlaut. Keine Auskunft vom Support, der AUP-Email oder sonst was… Wir haben jetzt erstmal Beschwerde über consumerfinance.gov eingelegt in der Hoffnung, dass sich ein echter Mensch mal unser Konto anguckt und merkt, dass wir nichts falsch gemacht haben.

    PayPal ist echt kein zuverlässiger Geschäftspartner. Leider wollen so viele Kunden damit bezahlen. Ansonsten würden wir die niemals nutzen. Schlechte API Dokumentationen, keine Hilfe wenn es drauf ankommt, Willkür bei Sperrungen und Käuferschutz.

    Ich hoffe, das dieses Monopol aufgebrochen wird durch bessere alternativen.

    Haltet uns bitte auf dem Laufenden ob und wie ihr euer Konto wieder frei bekommen habt.

    • lucas
      Lucas März 17, 2021 at 3:09 pm - Reply

      Hi Paul,

      danke! Ich schätze, dass PayPal irgendwann auf den Deckel kriegt.
      Wir haben ebenfalls per consumerfinance Beschwerde eingelegt um zu gucken.

      Wir war das bei euch: Habt ihr in der Sperr-Mail einen Grund genannt bekommen (Urheberrecht-Markenrecht)?
      Ja: Es ist richtig, PayPal macht es sich da einfach. Einspruch einlegen, generierter Text, der ihn ablehnt. So sind die bisherigen Erfahrungen.

      Wir hatten gesagt, wir arbeiten mit PayPal daran, dass Account entsperrt wird – oder zumindest Geld abbuchbar gemacht wird. Naja, mal sehen, was draus wird. Auf diesen Beitrag gab es mittlerweile gut Rückmeldung, und das ist das Ziel: Diese Sperren publik zu machen, und um zu zeigen, wie sogar dem Kundenservice die Hände gebunden sind.

      Gruß
      Lucas

      • a955d98b98d77c1c57f1ffaa95840081?s=54&d=mm&r=g
        Paul März 18, 2021 at 4:23 pm - Reply

        Moin Lucas,

        danke für deinen Kommentar. Tatsächlich ist bei uns der Text sogar leicht anders. Wir haben nicht mal eine “Kategorie” genannt bekommen …

        “Die Schließung Ihres PayPal-Kontos wird eingeleitet.
        Nach einer Überprüfung Ihrer Kontoaktivitäten haben wir festgestellt, dass Sie gegen die PayPal-Nutzungsrichtlinien verstoßen haben. Daher wurde Ihr Konto dauerhaft eingeschränkt und Sie können PayPal nicht weiter für Unternehmenszwecke nutzen. Dies ist gemäß den Abschnitten “Verbotene Aktivitäten” und “Maßnahmen, die wir ergreifen können” in den PayPal-Nutzungsbedingungen zulässig. Sie müssen alle Verweise auf PayPal von Ihrer(-n) Website(s) und/oder Auktion(en) entfernen, einschließlich der Entfernung von PayPal als Zahlungsoption, des PayPal-Logos und des PayPal-Warenkorbs., Sie können PayPal nicht mehr nutzen.”

        Wenn wir z.B. Markenrecht als Stichwort gehabt hätten, dann könnten wir uns zumindest erklären was bei PayPal ggf. missverstanden wurde – aber nicht mal das wissen wir.

        Es bleibt also spannend.

        • a955d98b98d77c1c57f1ffaa95840081?s=54&d=mm&r=g
          Paul April 27, 2021 at 9:51 am - Reply

          Statusupdate:
          Also für alle Kunden in Europa kann man consumerfinance.gov knicken. Kontakt hat super geklappt, aber die verweisen direkt darauf, dass man generell absolut nicht zuständig sei und bitte in der EU beschwerde einreichen soll.

          Das haben wir auch gemacht und von der CSSF binnen 2 Wochen eine Antwort erhalten. Wir sollen ein Schreiben von denen zusammen mit unserer Beschwerde an [email protected] schicken … NICHT AUP! Falls von CRC binnen 4 Wochen keine Antwort kommt können wir uns wieder melden und dann wird der Beschwerdeprozess fortgesetzt.

          In der Zwischenzeit kam natürlich keinerlei Reaktion auf die bisherigen direkten Kontaktversuche bei PayPal.

          Ich kann jedem nur empfehlen eure erste E-Mail direkt an CRC zu schicken, 4 Wochen zu warten und dann direkt die CSSF hinterher zu schicken, da diese dann sofort tätigt werden können. Ein bisschen tut mir die CSSF leid … wer hat schon Lust ständig die gleichen Beschwerden zu haben, nur weil PayPal so unkooperativ ist. Man sollte wirklich die Banklizenz von PayPal in Frage stellen, so wie die mit Kunden umgehen.

          • lucas
            Lucas April 27, 2021 at 10:21 am

            Moin Paul,
            schön, erneut von dir zu lesen!
            Absolut richtiges Verfahren so – auch CRC (Executive Escalations) hat mich abgeschmettert. Deswegen gehe ich jetzt den CSSF-Weg. Wenn der nichts bringt, werde ich Klage einreichen. Bis zum Schluss kämpfen.

            Kann echt nicht sein, dass PayPal gegen die Banken-Regeln verstößt, mit der Aussage: “Wir sind keine Bank”. Ja, PayPal, dann gebt eure Bankenlizenz ab und geht aus der EU.

            Auf telefonischer Nachfrage, gegen wen die meisten Beschwerden bei der CSSF eingelegt werden, bekam ich auch eine Antwort. Ein Mal darfst du raten, gegen wen die meisten Beschwerden gehen.

            Gruß,
            Lucas

          • a955d98b98d77c1c57f1ffaa95840081?s=54&d=mm&r=g
            Paul Mai 11, 2021 at 8:21 am

            Statusupdate Nr 2: Wir wurden entsperrt. Warum wir überhaupt gesperrt waren wurde uns nicht mitgeteilt. Für vorhandene Dienste werden wir bei PayPal bleiben – für neue Projekte setzen wir in Zukunft auf Paddle.

          • lucas
            Lucas Mai 11, 2021 at 9:34 am

            Hi Paul, freut mich zu lesen!
            Nach wie vielen Wochen/Monaten ist das alles passiert? Wann wurdet ihr gesperrt?

  8. 4d35ba8ad0df35261461821990819004?s=54&d=mm&r=g
    Michael März 20, 2021 at 11:46 am - Reply

    Die Beschwerde beim US-Verbraucherschutz ist zwar ganz nett, aber gefürchteter bei PayPal ist die zuständige Bankenaufsicht in Europa, namentlich CSSF (Commission de Surveillance de secteur Financier), Siège: 110, route d´Arlon, L-2991 Luxembourg, E-Mail: [email protected]. Beschwerden können dort übrigens auch in deutscher Sprache eingereicht werden.

  9. fb001961ead10e1082e538bb4789f2ca?s=54&d=mm&r=g
    Ivan März 29, 2021 at 12:15 am - Reply

    Toller Beitrag, da sieht man wie viele es leider heutzutage mit dem gleichen Problem gibt. PayPal ist mittlerweile so groß geworden, dass somit alle Kunden Online über PayPal zahlen wollen. Für Kunden ein tolles Feature, aber Händler sind für PayPal nichts wert, es seiden man ist ein Milliarden schweres unternehmen. Daher haben die auch die Macht so rigoros auszuteilen und jeden 10ten zu sperren. Nun zu meinen Fall. Letztes Jahr im Juni habe ich mir ein Einzelunternehmen gegründet und betreibe Social Media Marketing, natürlich habe ich PayPal als Zahlungsart angeboten und ebenso hat mich PayPal am Anfang aufgefordert den mitzuteilen was ich konkret mache und leistungsnachweise erbringen soll. Dies habe ich schnell gemacht und wurde wieder freigegeben. Da das Geschäft innerhalb 2 Monaten geboomt hat, entschloss ich mich dazu mir eine UG mit der gleichen Geschäftsart zu gründen. Nach 4 Monaten verkaufen, patz kam die email dass alle meine Konten gesperrt wurden und ich nie wieder PayPal benutzen darf. Konnte es erstmal nicht glauben was ich gesehen habe da 100% meiner Kunden mit PayPal bezahlt haben. Jetzt seit Anfang März bin ich dann mein PayPal Konto wieder entsperrt zu bekommen und es kommt jetzt die härteste zeit, Das unternehmen steht auf der kippe alle Kunden sind weg obwohl ich Kreditkarten, Überweisung und sofort Überweisung anbiete. Sowas wünsche ich wirklich keinem und hoffe für euch alle, dass ihr wieder euere Accounts zurück bekommts. Aber innerlich hoffe ich wirklich, dass es zu diesen Problem eine Lösung geben sollte und ein anderes Unternehmen PayPal überholen sollte, weil dass was passiert ist einfach nur katastrophal.

  10. 7a66693e07e9910c425f8ec4b596b157?s=54&d=mm&r=g
    Marcel März 30, 2021 at 3:52 am - Reply

    Hallo, selbiges Problem bei meinem Unternehmen. Eine frühere Einschränkung (Im letzten Jahr) wurde aufgehoben, als nachgewiesen wurde, woher die Zahlungseingänge stammen, dass diese versteuert werden und die Produkte legal erworben werden und die Händler offengelegt. Nun, nach ein paar Monaten nach wachsenden Umsätzen, erhielten wir folgende E-Mail:

    “Die Schließung Ihres PayPal-Kontos wird eingeleitet.

    Nach einer Überprüfung Ihrer Kontoaktivitäten haben wir festgestellt, dass Sie gegen die PayPal-Nutzungsrichtlinien verstoßen haben. Daher wurde Ihr Konto dauerhaft eingeschränkt und Sie können PayPal nicht weiter für Unternehmenszwecke nutzen…”

    Da Paypal von vielen Kunden bevorzugt wird, mussten wir diesen auch anbieten und die meisten Kunden haben diese Zahlungsart auch gewählt und dieser wurde zum meistgenutzten Zahlungsanbieter in unseren Shop. Durch Erfahrungsberichte anderer Shopbetreiber, oder auch Start-ups war uns von Tag 1 schon flau im Magen, da es leider kein Geheimnis ist, dass dieser Zahlungsanbieter Konten aus nicht nachvollziehbaren Gründen sperrt und man einfach nichts dagegen unternehmen kann – die Gelder sind somit eingefroren und mindestens 180 Tage nicht verfügbar. Der Support wird einem nicht weiterhelfen, da diese nur first-level sind und somit keine Möglichkeit haben Konten wieder freizugeben. Die Stellen, welche etwas bewirken können, werden generell unterbesetzt und man kann auf die copy-and-paste antworten mehrere Wochen oder sogar Monate warten und hat am Ende nichts erreicht.

    Paypal vertraut zu 100% auf deren System wird nichts in die Wege leiten, um Ihnen entgegenzukommen, dies ist die traurige Wahrheit. Sich an Verbraucherschützer zu wenden, wird im Sand verlaufen und Bankenaufsichten werden Ihre Anfragen in Ablage P versenken. Warum dies so ist, ist einfach erklärt: Du bist ein unbedeutender Händler und Paypal ist ein Milliardenschweres Unternehmen, warum sollte man sich für Dich einsetzen? Unternehmen in dieser Größenordnung versuchen den Status “to big to fail” zu erreichen, um Weltweit eben agieren zu können, wie diese es möchten und nicht, wie die Gesetze es möglicherweise vorschreiben.

    Die einzige Möglichkeit, welche “wir” und auch “Sie” haben werden, ist nur Druck machen über den Rechtsweg:

    // Zitat von https://www.sbs-legal.de/blog/paypal-konto-gesperrt-was-tun :

    “Im gerichtlichen Verfahren bieten sich zwei Wege an: Der eine Weg ist die Leistungsklage. Hier klagt man auf Auszahlung der Gelder und ggf. Freischaltung der Konten.

    Man kann allerdings auch einen anderen Weg gehen; einen Unterlassungsanspruch erwägen. Dabei fordert man PayPal im Rahmen einer Abmahnung auf, es künftig zu unterlassen, das Konto zu sperren. Stützen kann man sicher bei solche einer Abmahnung auf das allgemeine Zivilrecht, ggf. auch auf das Vertragsrecht. Genauer: Das Schadensersatzrecht aus §823, Absatz 1 (BGB), in Verbindung mit dem Beseitigungs- und Unterlassungsrecht aus §1004 (BGB) als Zivilrecht.”

    // Zitat Ende
    Dies ist ein kleiner Lichtblick, aber nur wenn man auch gewillt ist, dies auch durchzuziehen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es leider keine Erfolgsaussichten gibt, wenn man versucht Paypal mit ewig langen Texten oder Telefonaten davon zu überzeugen, doch bitte das Konto wieder zu entsperren, man wird sich immer nur im Kreis drehen, da diese auf Ihre Richtlinien verweisen werden. Die internen Strukturen von denen sind so ausgelegt, nicht Kundenorientiert zu agieren oder Zielführend mitzuwirken, sondern deren Machtposition rigoros auszunutzen. Diese schicken Ihre first-level-sklaven an die Front, um Ihnen wieder und wieder die Richtlinien als copy-and-paste vor den Kopf zu hauen, bis Sie als Kunde irgendwann genervt resignieren und Paypal kann in Hintergrund mit den eingefrorenen Geldern wirtschaften – ob sie als Kunde dabei ggf. insolvent gehen, who cares.

    Wie so viele Händler, können wir nur hoffen, dass die Kunden irgendwann von Paypal zu einem seriösen Zahlungsanbieter wechseln, damit man nicht ständig den Gängeleien dieser “Monopolisten” ausgesetzt ist.

    • lucas
      Lucas März 30, 2021 at 4:59 pm - Reply

      Hallo Marcel,

      ganz genau diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Viele unwissende Mitarbeiter, man wird weiterverwiesen und am Ende heißt es dann man kenne ja die Richtlinien. Zwei Mitarbeiter raten mir sogar, ein neues Konto zu errichten. Obwohl das selbst gegen die Richtlinien ist. Lustig, oder?

      Meine Beschwerde via [email protected] ist raus – mit Forderung vom Geld. Entsperrt werde ich sowieso – niemals – obwohl ich darum gebeten hatte, in Erklärung mit Geschäftstätigkeiten, Unterlagen, etc.
      Ich halte alles hier aktuell. Wenn von PayPal keine Rückmeldung kommt, werde ich Luxemburg CSSF (Bankenaufsicht) einschalten. Sollte die nichts unternehmen, gibt es nur die Möglichkeit, zu warten – oder zu klagen/rechtliche Schritte einzuleiten.
      Ich war wirklich glücklich mit PayPal, bis zu dem Tag der Sperrung. Einfach so aus heiterem Himmel. Ich wusste, dass eine Kontoprüfung anliegt, weil ein unzufriedener Kunde mich gemeldet hatte, dabei hatte ich mir jedoch nichts gedacht.
      Ich bin der Meinung: Es kann jeden treffen. Sagen sogar Mitarbeiter von PayPal in der Hotline – PayPal darf und kann jederzeit alle Konten einfrieren – ohne Angaben von Gründen – und Geld bis 180 Tage einbehalten.

      PayPal nutzt die Macht der Monopolstellung – ganz klar – aus. Ich dachte immer, PayPal ist ein ‘anderer Konzern’ – zählt aber eben auch nur zu den anderen Großkonzernen. Leider.

      Grüße

    • b096793f1db684e691a4446179d128d3?s=54&d=mm&r=g
      Ivan März 30, 2021 at 9:07 pm - Reply

      Da hast du vollkommen recht Marcel. Bisher hatte ich noch nie gehört dass Paypal zuerst die Aktivität bzw. Konto freigegeben hat und es sinnlos nach 4-5 Monaten dauerhaft gesperrt hat. Sowas würden die staatlichen Banken nicht machen. Das größte Problem ist halt, dass enorm viele Kunden mit PayPal zahlen und PayPal anvertrauen, denn im Streitfall würde man das Geld ja wieder zurückbekommen. Das aller größte Ärgernis in meinen fall ist dass ich noch die ug gegründet habe und nicht beim Einzelunternehmen geblieben bin da ich mir dachte PayPal hat mein Geschäft akzeptiert. Für mich ein riesen großes Problem, aber PayPal ist es komplett egal. Die sagen einfach, wir dürfen das laut unseren Richtlinien machen und fertig. Und jetzt wird es mein unternehmen zu 80% ohne PayPal nicht weiterschaffen, einfach nur Katastrophe.

  11. 09c1b229698c474bee4fc6a3a4761354?s=54&d=mm&r=g
    Karsten April 14, 2021 at 7:34 am - Reply

    Hallo,
    Das betrifft mich gerade auch. Mein Konto wurde nach einen Verkauf sofort geschlossen bzw die Schließung eingeleitet.
    Ich habe kaum Guthaben auf dem Konto gehabt, von daher sind mir die 180 Tage Sperre nicht so wichtig.
    Weiß jemand ob die Schließung an Auskunfteien weitergegeben wird?

  12. a7a02e9c965d79475a8104e567b42107?s=54&d=mm&r=g
    Frank April 15, 2021 at 3:03 pm - Reply

    Hallo,
    gestern Abend genau das gleiche bei mir…per Mail wurde mitgeteilt, dass mein Konto wegen Verstoß gegen Nutzungsbedingungen geschlossen wird. Insbesondere wegen angeblichem Verkauf von Munition, Feuerwaffen, Feuerwaffenteilen oder -zubehör. Ich nutze dieses Konto schon etwa 10-15 Jahre und habe noch NIE etwas in der Richtung angeboten, geschweige denn verkauft! Eine anfängliche Anfrage heute morgen bei der Hotline ergab natürlich auch nichts…es wurde lediglich auf die [email protected] Adresse zwecks Widerspruch verwiesen.
    Hab ich dann auch direkt gemacht und hoffte bis vorhin eigentlich auf baldige Antwort. Nach dem googeln und lesen Ihrer Beiträge, kann ich das ja wohl vergessen. Somit sind meine dortigen Ersparnisse von gut 4000 Euro, die ich extra für eine bestimmte Anschaffung gespart hatte, auf unbestimmte Zeit, bzw. wohl mindestens bis zu 180 Tagen “eingefroren”.
    Auch habe ich gelesen, dass die Einschaltung eines Anwalts auch nicht viel bringt und Paypal dann erst recht auf stur schaltet. Ich werde morgen trotzdem mal meinen Rechtsbeistand kontaktieren und nachfragen, ob diese schon Erfahrungen in diese Richtung gemacht haben.
    Neue bzw. weitere Informationen hier, würden mich auf jeden Fall auch sehr interessieren!
    MfG

  13. d1259d454a59eee908ceb6748d6f495a?s=54&d=mm&r=g
    Benny April 15, 2021 at 6:13 pm - Reply

    Hallo,

    Bei mir war es genau das Gleiche. Konto von 2011. Jähliche Umsätze im knappen Millionenbereich, aber selbst das lässt PayPal völlig kalt. Bei mir wurde folgender Text angezeigt:

    Sie können PayPal nicht mehr nutzen

    Es ist uns wichtig, unseren Kunden eine sichere Zahlungsplattform zu bieten. Im Zusammenhang mit Ihrem Konto sind uns Aktivitäten aufgefallen, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen. Aus diesem Grund können wir Ihnen die PayPal-Dienste nicht mehr anbieten.

    Die in Ihrem PayPal-Konto hinterlegte Bankverbindung oder Kreditkarte können Sie nicht entfernen oder zur Eröffnung eines neuen Kontos verwenden. Sie können sich weiterhin einloggen und Ihre Kontoinformationen anzeigen, jedoch kein Geld senden oder empfangen. Ein etwaiges Restguthaben wird 180 Tage einbehalten. Danach informieren wir Sie per E-Mail, wie Sie Ihr Geld abbuchen können.

    Ich habe mehrfach bei der Hotline angerufen aber immer nur verweis auf aup. Mittlerweile haben die auch mein privatkonto bei PayPal gesperrt.
    Hier mal die Kommunikationshistorie:
    19.01.2021 19:30 Email über Kontosperrung
    20.01.2021 Anruf morgens bei Paypal. Danach direkt Email an aup
    27.01.2021 Follow Up email an aup
    03.02.2021 Anruf bei der Hotline weil keine Antwort kommt. Der hat ein follow up ticket eröffnet. Oder sagen wir er hat es gesagt.
    24.02.2021 Post im Paypal Community Forum (diputes & limitations)
    14.04.2021 Neuen Account eröffnet
    15.04.2021 Neuer account geschlossen und Privat account auch gleich mit gebannt (der bestand seit 2009)

    Ist echt unglaublich, was die sich raus nehmen. Wenn wenigstens mitgeteilt werden würde, warum das konto gesperrt wurde.

    Hat jemand einer von aup antwort bekommen?

    Grüße

    Benny

    • a7f81d1c6606a8d71683db53412d15fd?s=54&d=mm&r=g
      Benny Mai 23, 2021 at 8:40 am - Reply

      Hi,

      kleines Update:
      23.05.2021 – Absolut keine Reaktion von Paypal.

      Es ist einfach nur traurig, was Paypal da abliefert.
      Bin nun mit dem Payment zu PayPro Global gewechselt. Leider höhere Gebühren aber dafür direkter support und neben Paypal auch weitere Bezahlmöglichkeiten wie Kreditkarte, Sofortüberweisung etc.. inkl. Umsatzsteuer handling.
      Bin bisher zufrieden.

      Grüße

      Benny

  14. a7ce5b31645d46b94d29791427b0509e?s=54&d=mm&r=g
    yusuf Mai 5, 2021 at 2:09 pm - Reply

    Konto ebenfalls gesperrt, weil sie Paypal einen finanziellen Schaden verhindern wollen. Lustig, weil sehr viel Geld auf dem Konto liegt. keine Anzeichen von finanziellen Schäden. Ich will mein Konto wieder.

  15. b3ce54a45890bed395c247fedfc415bc?s=54&d=mm&r=g
    IG Mai 17, 2021 at 8:04 am - Reply

    Soeben auch mir passiert. Meine Tochter vertreibt selbst entwickelte Software-Produkte (Erweiterungen für eine Foren-Software) und individuelle Programmierdienstleistungen. Das PayPal-Konto wurde heute Morgen gesperrt mit der Begründung:

    > Einige Ihrer Produkte oder Dienstleistungen verstoßen gegen die PayPal-Nutzungsrichtlinie. Aus diesem Grund können Sie keine weiteren Geschäfte mit PayPal tätigen.

    In der E-Mail steht dazu:

    > Nach einer Überprüfung Ihrer Kontoaktivitäten haben wir festgestellt, dass Sie gegen die PayPal-Nutzungsrichtlinien verstoßen haben. Insbesondere der Verkauf von nicht genehmigten Filesharing-Diensten. Daher wurde Ihr Konto dauerhaft eingeschränkt und Sie können PayPal nicht weiter für Unternehmenszwecke nutzen.

    Widerspruch ist natürlich raus, allerdings habe ich wenig Hoffnung, dass die an ihrer Entscheidung etwas ändern. Wir reden schließlich von PayPal…

    • b3ce54a45890bed395c247fedfc415bc?s=54&d=mm&r=g
      IG Mai 26, 2021 at 4:49 pm - Reply

      Wie erwartet, von PayPal nur eine Standard-Antwort:

      > Vielen Dank, dass Sie PayPal auch weiterhin nutzen möchten. Wir bleiben aber bei unserer Entscheidung, dass wir die Geschäftsbeziehungen nicht erneut mit Ihnen aufnehmen möchten. Der Grund: Wenn ein PayPal-Konto sehr risikoreich genutzt wird, behalten wir laut Nutzungsbedingungen das Recht vor, dieses Konto zu schließen.

      Darauf habe ich mit einer längeren Antwort reagiert. Einige Stunden später erhielt ich dieselbe Antwort (1:1), wie schon zuvor, jedoch angeblich von einem anderen Mitarbeiter.

      Ich habe den Spieß jetzt umgedreht und auch einfach meine Antwort erneut gesendet. Mal schauen, wann ich die erste, individuelle Antwort erhalte, oder ob die einfach irgendwann gar nicht mehr antworten.

      • lucas
        Lucas Mai 26, 2021 at 5:11 pm - Reply

        Das wird nichts bringen – denn die Antworten sind immer vorgefertigt. Die drücken ein Makro und der Text wird gesendet. Bei so vielen Sperrungen hätten sie ja viel zu tun.
        Also: Mail an [email protected] – 4 Wochen Zeit geben, dann CSSF einschalten. So habe ich es gemacht und jetzt warte ich auf Antwort.
        Bin übrigens auch dran, mit dem Verbraucherschutz Maßnahmen zu ergreifen.

        • b3ce54a45890bed395c247fedfc415bc?s=54&d=mm&r=g
          IG Mai 27, 2021 at 6:39 am - Reply

          Hi,

          ich habe heute durchaus eine andere, allerdings ebenso wenig zufriedenstellende Antwort erhalten:

          > Wir können Ihnen leider das Detail nicht mitteilen. Ihr Konto ist dauerhaft eingeschränkt.

          E-Mail an [email protected] geht im Laufe des Tages raus. Im Übrigen grenzt das Verhalten schon an Beleidigung (nach § 185 StGB), denn in der Form ist das nichts anderes, als eine persönliche Äußerung eines negativen Werturteils (bzw. das Behaupten einer ehrverletzenden Tatsache, also schon die Grenze zur üblen Nachrede). Schließlich unterstellt man mir eine Straftat, oder zumindest den bewussten Verstoß gegen deren Nutzungsbedingungen, dabei ist nichts dergleichen der Fall. Jedes angebotene Produkt ist rechtlich absolut unbedenklich und jeder Verkauf wird ordnungsgemäß versteuert.

          • lucas
            Lucas Mai 29, 2021 at 10:12 am

            Hallo,

            super. Je mehr Leute sich melden und beschweren, desto besser kann dagegen vorgegangen werden.
            Dieser Blogeintrag wird hierfür maßgebend sein – ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie ich gegen PayPal vorgehen werde.
            Aktueller Stand ist die CSSF. Mal sehen!

            Gruß

  16. 44ab2fc55812c0b156b013ee12378b33?s=54&d=mm&r=g
    Nicole Mai 29, 2021 at 10:06 am - Reply

    Hallo! Mich hat es gestern auch mit Schließung wird eingeleitet erwischt. Nach nur 4 Wochen Paypal-Zeit. Darauf sind 520€. Viel Geld für mich. Die ersten 2 Wochen hatte ich das Geld immer recht schnell auf mein Bankkonto überwiesen, denn ich war misstrauisch. Nicht aber gegenüber Paypal, eher meinen Kunden. Dann habe ich das nicht mehr gemacht, denn es hieß ja Paypal hilft bei Problemen. Ich habe mich gestern 3 Std belesen, da bin ich auch auf diesen Blog gestoßen.
    Ich bin entsetzt was da bei Paypal abläuft und bin immer noch dabei das zu verstehen!
    Jetzt überlege ich, ob ich mich dagegen überhaupt wehren soll, Paypal überhaupt emailen/anrufen soll, wenn es in den meisten Fällen nichts bringt. Ein Anwalt lohnt sich bei mir kaum, denn ich habe in meiner Rechtsschutzvers. fast €300 Selbstbehalt. Und auf dem PP Kto sind €520.

    Ich brauche so etwas wie PP ganz dringend für meinen 2. Job. Gibt es da eine andere Möglichkeit? Meine Bankkto-Daten möchte ich meinen Kunden für die Online-Dienstleistung nicht geben. Wie macht Ihr das? Habt Ihr eine Idee? Es müsste ja etwas sein, bei dem viele Kunden dann mitmachen.

    • lucas
      Lucas Mai 29, 2021 at 10:11 am - Reply

      Hi Fable,

      schreib eine Beschwerde über die Sperrung an [email protected].
      Die Antwort der Email sendest du dann an die CSSF und schreibst darüber eine Beschwerde.
      Das ist der effektivste Weg, aktuell, neben dem gerichtlichen Weg, dagegen vorzugehen.

      PayPal-Alternativen: Stripe, Klarna

  17. 92dc299cde9213b21f9e5f08205defd1?s=54&d=mm&r=g
    Fredo Juni 1, 2021 at 12:36 pm - Reply

    Hallo. Wir sind Medizinprodukte-Händler und vertreiben hauptsächlich orthopädische Spritzen auf Hyaluron-Basis. Das Geschäft lief in den ersten Monaten über Google Shopping gut an. Hauptzahlungsmittel unserer Kunden natürlich – Paypal. Anfang Mai bekam unsere GmbH die Benachrichtigung, dass die Schließung des Paypal-Kontos eingeleitet wurde. Das Konto war mit sofortiger Wirkung deaktiviert und das sich darauf befindende Geld “vorübergehend” eingefroren. Keine Begründung und keine Frist. Von einem auf den anderen Tag war das Konto einfach dicht. Die konkreteste Rückmeldung, die wir auf mehrfacher Anfrage bekommen haben war, dass es ein zu hohes Risiko hinsichtlich der Geschäftsbeziehungen mit uns gibt und Paypal sich das Recht vorbehält, das Konto unwiderruflich gesperrt zu lassen. Jetzt liegt die Vermutung natürlich nahe, dass orthopädische Spritzen eventuell gegen etwaige Nutzungsrichtlinien von Paypal verstoßen. Pikant wird das Ganze deswegen, weil es andere Online-Shops gibt, die exakt die selben Produkte wie wir verkaufen und (siehe da) ebenfalls Paypal als Zahlungsdienst nutzen. Dies verstärkt also nur noch mehr den Eindruck einer wahllosen Sperre unseres Kontos. Wir verkaufen tatsächlich nichts, was andere Online-Shops nicht auch verkaufen. Und durch die Verweigerung einer Stellungnahme zu den konkreten Gründen der Schließung, bekommt das Ganze einen ziemlich faden Beigeschmack.

    Es ist unheimlich bitter. Wir werden jetzt ebenfalls einmal versuchen eine Mail an die CSSF bzw. an den Verbraucherschutz zu schicken. Viel Hoffnung machen wir uns an der Stelle aber nicht mehr. Jetzt heißt es wohl Mund abwischen und….schauen, wie und ob man weiter machen kann. Wenn 9/10 Kunden jedoch Paypal als Zahlungsmittel genutzt haben, reißt das natürlich nun ein Riesen-Leck, welches es erstmal zu stopfen gilt.

    Ihr seid nicht allein.

    • lucas
      Lucas Juni 1, 2021 at 12:37 pm - Reply

      Vielen Dank, Fredo, für deine Erfahrung.

  18. 78a13425e15f2616052c67028786c2e1?s=54&d=mm&r=g
    Christoph Juni 2, 2021 at 6:32 am - Reply

    Hi! Mich hat es am 18.05.21 auch erwischt. Email erhalten mit „Die Schließung Ihres PayPal-Kontos wird eingeleitet“. Nach mehr als 10 Jahren nur mit der Info dass ich gegen die Nutzungsrichtlinien von PayPal verstoßen hätte. Nicht mal eine genaue Kategorie gegen welche Richtlinie wurde genannt. Am gleichen Tag bei der Hotline angerufen, aber natürlich hier nicht weitergekommen. Die Dame vom Support sagte Sie lege für mich intern Widerspruch ein und ich sollte innerhalb von 2 Tagen eine Nachricht erhalten. Nachdem nichts passiert ist am 20.05.21 Nachricht an Kundendienst über das Nachrichtensystem in PayPal-Konto mit Widerspruch geschrieben. Dieser wurde innerhalb 24 Stunden mit einem generierten Text abgelehnt.
    Bin dann beim Suchen im Internet auf diesen Blogeintrag gestoßen. Dieser hat mir sehr weitergeholfen, auch mit dem Wissen das ich mit diesem Problem nicht alleine bin.
    Am 21.05.21 dann Email mit Widerspruch/Beschwerde an [email protected] und [email protected] geschrieben.
    Am 26.05.21 wurde der Widerspruch an [email protected] mit dem gleichen generierten Text wie zuvor abgelehnt. (Diese Nachricht ging im Nachrichtensystem im Kundenkonto ein, hatte aber als zitierten Text die Mail die an [email protected] gesendet wurde)
    Wie wird die Antwort von der [email protected] aussehen? Also über welche Mail-Adresse wird diese gesendet und wird hier auch mit einem genrieten oder einem individuellen Text geantwortet?
    Heute Morgen habe ich jetzt nämlich eine Mail von [email protected] erhalten. Inhalt war die gleiche generiete Ablehnung wie zuvor schon beim Widerspruch über das Nachrichtensystem an den Kundenservice und der [email protected]. Ist das die Antwort der [email protected]?

  19. 831a4fe5a402fb4f17920acc1c036f8a?s=54&d=mm&r=g
    Torsten Juni 4, 2021 at 12:48 pm - Reply

    Hallo zusammen,

    bei uns ist es ähnlich und dann noch schlimmer gelaufen. Zunächst das übliche hier mehrfach beschrieben. Sperre ohne Grund. Keine Chance auf Freischaltung. Knapp 10.000 EUR eingefroren. Wir haben überlegt Klage einzureichen, am Ende aber dazu entschlossen die Sache auszusitzen. Die 10.000 EUR taten zwar weh, waren aber zum Glück zuverkraften. Unser naiver Gedanke: Nach 180 Tagen kriegen wir das Geld und dann nie nie nie wieder PayPal.

    Tja, war leider nichts. Mit Ablauf der 180 Tage wurde unser Guthaben ausgebucht. Weg. Transfer zu PayPal mit dem Hinweis “Schadensersatz”. Auf Nachfrage beim Support: “Keine Ahnung, hier steht nur Schadensersatz, mehr sehe ich auch nicht”. Wir sollen uns doch bitte an die nie antwortende AUP wenden.

    Es ist wirklich abenteuerlich was da ab geht. Es gibt keinerlei Infos oder gar Belege, dass PayPal einen Schaden erlitten hat. Von einem gerichtlichen Urteil ganz zu schweigen.

    Wir werden jetzt den Rechtsweg beschreiten.

    • lucas
      Lucas Juni 4, 2021 at 1:01 pm - Reply

      Hallo Torsten,
      danke, dass du dir Zeit genommen hast, um deine Erfahrung hier zu teilen. Bei uns wurden auch über 20.000 € festgehalten und wir warten immer noch auf Geld.
      Mein Tipp: Mail an [email protected] – und zeitgleich die CSSF informieren. PayPal wird sich niemals in die Karten schauen lassen – geschweigedenn etwas ändern. Also beschwere dich über die Bankenaufsicht – und lass uns ebenfalls wissen, wie es mit dem Rechtsweg aussieht bzw. weitergegangen ist.
      Wir werden alle Informationen zusammentragen.

      Grüße

  20. 282217f1c59ca41e0b8438e03a19e0c8?s=54&d=mm&r=g
    Dajana Juni 7, 2021 at 7:23 pm - Reply

    Hallo,
    auch ich habe leider gerade den Fall gesperrt worden zu sein. Eigentlich wollte ich einen online Einkauf nur mit Zahlung via PayPal abschließen und schwupps, nachdem das System nicht reagierte und ich es noch einmal versuchte, habe ich angeblich gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen und men PayPal-Konto wurde gesperrt. Der telefonische Service kann nichts machen und von der Mailadresse [email protected]…. kommt nicht mal eine Eingangsbestätigung zurück! Das ist jetzt gut 4 Wochen her und nix passiert! An mein Guthaben komme ich natürlich auch nicht ran.

    • lucas
      Lucas Juni 7, 2021 at 7:26 pm - Reply

      Hey,
      mein Beileid und willkommen in der Servicewüste PayPals!

  21. bfc2957ce7c5a386b6ece4b054e788ac?s=54&d=mm&r=g
    Kerstin Juli 14, 2021 at 10:43 am - Reply

    Hallo zusammen,
    erst mal ein riesiges Dankeschön an Lucas und alle Schreiber für eure Erfahrungen und Hilfestellungen! Auch eines unserer PayPal Konten (Business Account) wurde von jetzt auf dann gesperrt und die Schließung eingeleitet. Die in der PayPal-Mail beschriebenen möglichen Vorgehen und Widerspruchsmöglichkeiten funktionierten allensamt nicht. Auch der PayPal Geschäftskundenservice konnte uns nicht weiterhelfen, die genannten Links führen ins Leere. Andere Kontakt-, Widerspruchs- oder Klärungsmöglichkeiten sind entweder nicht möglich, nicht erreichbar oder die Servicemitarbeiter haben keine Befugnisse.

    Ich habe daraufhin wie von euch beschrieben an [email protected] geschrieben, um Prüfung und Freischaltung gebeten, erklärt, was wir im Shop verkaufen, darum gebeten zu erfahren, an welcher Transaktion es denn gelegen hat, dass wir gesperrt wurden und gleich mit meinem nächsten Schritt – die Beschwerde bei der CSSF – angekündigt. Nach wenigen Tagen kam tatsächlich eine nicht-automatisierte Mail von PayPal zurück, dass mein Anliegen weitergleitet wurde und sie sich melden werden. Bei weiteren Frägen könne ich mich in der Zwischenzeit an [email protected] wenden. Ich ließ es mal zähneknirschend drauf ankommen in dem Wissen, dass womöglich einige Kunden abspringen werden… Leider ist diese Bezahlmethode ja sehr beliebt. Vorgestern kam dann überraschenderweise die Info, dass unser Konto entperrt ist, sie entschuldigen sich für ” eventuell entstandene Unannehmlichkeiten” (sehr witzig) und ich könne mein PayPal Konto wie gewohnt nutzen. SIEG! Dank euch!

    Nochmal zusammengefasst der zeitliche Ablauf:
    2.7. Schließung wurde eingeleitet, am selben Tag mehrere Versuche, über den Service Hilfe zu bekommen
    3.7. Mail an [email protected]
    7.7. Benachrichtung über Weiterleitung an den Executive Escalation Sachbearbeiter
    13.7. Freischaltung

    Ich weiß nicht, woran es lag, dass das Konto gesperrt wurde und warum – für uns glücklicherweise – die Sperrung recht “zeitnah” zurückgenommen wurde.

    Eine Sache noch, die vielleicht anderen helfen könnte: In der Mail über die Entsperrung wird noch diese Möglichkeit zur Beschwerde genannt:

    “Sollten Sie mit dieser abschließenden Stellungnahme von PayPal nicht einverstanden sein, können Sie sich an folgende Stellen wenden um eine offizielle Beschwerde gegen PayPal vorzubringen:”

    Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland
    c/o Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V.
    Bahnhofsplatz 3
    D-77694 Kehl

    Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF)
    283, route d’Arlon
    L-1150 Luxembourg

    Nochmals vielen lieben Dank für eure Infos, es wird wirklich zeit, dass die Menschen mehr über diese Willkür erfahren!
    Viele Grüße,
    Kerstin

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