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Darum sind Backlinks für SEO nicht mehr ganz so wichtig

In den letzten Jahren hat sich die Suchmaschinenoptimierung (SEO) stark verändert und viele Faktoren, die früher als wichtig angesehen wurden, haben enorm an Bedeutung verloren. Einer dieser Faktoren sind Backlinks, also Links von anderen Websites auf die eigene Seite. Während sie früher eine wichtige Rolle bei der Verbesserung des Rankings in den Suchmaschinen spielten, sind sie heutzutage nicht mehr so wichtig. Stattdessen sollten Unternehmen und Webmaster lieber auf die Qualität ihrer eigenen Website und die Benutzerfreundlichkeit achten.

Darum sind Backlinks nicht mehr so wichtig

Aber warum sind Backlinks plötzlich weniger wichtig geworden? Es gibt mehrere Gründe dafür. Zunächst einmal haben sich die Algorithmen der Suchmaschinen verändert und sind viel intelligenter geworden. Sie sind in der Lage, die Qualität einer Website anhand vieler verschiedener Faktoren zu beurteilen, und Backlinks sind nur einer von vielen. Wenn eine Website gut strukturiert ist, relevanten und hochwertigen Inhalt bietet und leicht zu navigieren ist, wird sie in den Suchmaschinen gut ranken, auch wenn sie wenige Backlinks (im Vergleich zu anderen Seiten) hat.

Link-Spamming

Ein weiterer Grund, warum Backlinks an Bedeutung verloren haben, ist, dass es in der Vergangenheit viele missbräuchliche Praktiken gab, die darauf abzielten, unnötig viele Backlinks zu generieren. Diese Praktiken, die als Link-Spam bezeichnet werden, haben dazu geführt, dass die Suchmaschinen die Bedeutung von Backlinks herabgesetzt haben. Stattdessen werden nun andere Faktoren, wie die Nutzererfahrung und die Qualität des Inhalts, stärker gewichtet.

Backlinks sind wichtig – aber nicht mehr so wichtig wie zuvor

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Backlinks völlig irrelevant geworden sind. Sie können immer noch eine Rolle bei der Verbesserung des Rankings spielen, aber sie sind nicht mehr so wichtig wie früher. Stattdessen sollten Webmaster lieber auf die Qualität ihrer eigenen Website achten und sicherstellen, dass sie gut strukturiert, leicht zu navigieren und voller relevanten, hochwertigen Inhalte ist.

Eine gut gestaltete und benutzerfreundliche Website wird nicht nur von den Suchmaschinen besser gewertet, sondern auch von den Nutzern selbst. Sie werden eher bereit sein, auf der Website zu verweilen und sie zu empfehlen, was wiederum dazu beitragen kann, dass sie in den Suchmaschinen besser rankt. Eine gute Nutzererfahrung ist auch wichtig, um die Konversionsrate zu verbessern und mehr Geschäfte zu generieren.

Nutzererfahrung (Absprungrate, Benutzersignale)

Eine gute Nutzererfahrung ist auch wichtig, um die Konversionsrate zu verbessern und mehr Geschäfte zu generieren. Die Absprungrate ist ein wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und kann direkt das Ranking einer Website in den Suchmaschinen beeinflussen. Die Absprungrate gibt an, wie viele Nutzer eine Website verlassen, ohne auf andere Seiten innerhalb der Domain zu wechseln. Je höher die Absprungrate, desto weniger zufrieden sind die Nutzer mit der Website und desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sie verlassen.

So misst Google die Absprungrate

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Die Absprungrate ist ein wichtiger Faktor, den man zwar nicht berücksichtigen, jedoch im Auge behalten sollte.

Google beobachtet die Absprungrate sehr genau und wertet sie als ein Benutzersignal, das darüber Aufschluss gibt, wie gut eine Website von den Nutzern angenommen wird. Wenn viele Nutzer eine Website verlassen, ohne sich weiter mit ihr zu beschäftigen, kann das darauf hindeuten, dass sie nicht relevant oder benutzerfreundlich ist. In solchen Fällen wird Google das Ranking der Website möglicherweise senken, da es davon ausgeht, dass sie für die Nutzer weniger wertvoll ist.

Google misst nach einem einfachen Prinzip: Geht der Nutzer nach Besuch der Website zurück auf Google, und klickt ein anderes Ergebnis an, so verringert sich eventuell das Ranking der eigentlichen Seite, die zuerst angeklickt wurde.

Wie lange ein Nutzer auf der Website bleibt

Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Absprungrate und das Ranking beeinflussen kann, ist die Länge des Aufenthalts auf der Website. Wenn Nutzer länger auf der Website verweilen, kann das darauf hindeuten, dass sie die Inhalte interessant finden und sich länger damit beschäftigen. Google wertet dies als ein positives Benutzersignal und wird die Website dementsprechend besser ranken. Um die Aufenthaltsdauer zu verlängern, können Unternehmen und Webmaster beispielsweise längere, ausführlichere Artikel veröffentlichen oder interaktive Elemente wie Quizze oder Videos einbauen.

„Mobile First“

Ein weiterer Faktor, den Unternehmen und Webmaster berücksichtigen sollten, ist die mobile Optimierung. Darunter fällt auch die Ladezeit auf dem Smartphone. Immer mehr Menschen nutzen Smartphones und Tablets, um im Internet zu surfen, und es ist wichtig, dass die Website auf diesen Geräten gut funktioniert und gut aussieht. Google bevorzugt mittlerweile auch Websites, die für mobile Geräte optimiert sind, also sollte dies auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Immer mehr Menschen nutzen Smartphones und Tablets, um im Internet zu surfen, und es ist wichtig, dass die Website auf diesen Geräten gut funktioniert und gut aussieht. Wenn die Website auf mobilen Geräten schlecht funktioniert, werden viele Nutzer sie verlassen, was wiederum die Absprungrate erhöhen und das Ranking senken kann.

Eine gut mobil-optimierte Website:

  • ist schnell geladen
  • sieht gut aus
  • hat eine einfache Bedienung
  • ist gut strukturiert

„Content Is King“ – Stimmt das?

Ja, es ist wichtig, regelmäßig neuen, relevanten und hochwertigen Inhalt zu veröffentlichen. Suchmaschinen lieben frischen Inhalt und werden Websites, die regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen, besser ranken. Dies kann auch dazu beitragen, dass die Website von Nutzern häufiger besucht wird und sich somit das Ranking verbessert.

Übrigens: Wer guten Content auf der Website anbietet, wird auch häufiger verlinkt.

Darauf kommt es bei SEO an

Relevanz zur Suchanfrage: Die Bedeutung zur Suchanfrage des Nutzers ist enorm wichtig. Überlegen Sie, was der Nutzer sucht, um Sie dann zu finden – und bieten Sie genau das, wonach der Nutzer sucht.

Inhalt von hoher Qualität: Der Inhalt der Webseite sollte relevant, interessant und einzigartig sein. Ein Webdesigner sollte dafür sorgen, dass der Inhalt gut geschrieben ist und dass er für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen relevant ist. Dieser Punkt ist wirklich wichtig.

Themenrelevante, hochwertige Links: Backlinks sind nicht komplett unwichtig. Hochwertige Verlinkungen auf Ihre Website sind von Bedeutung und zählen zum „guten Ruf“ Ihrer Website dazu. Achten Sie darauf, dass die Links organisch generiert wurden und kaufen Sie auf keinen Fall welche. Gute Links bauen sich automatisch auf, wenn Sie gute Inhalte schreiben.

On-page Optimierung: Dies bezieht sich auf die Optimierung von Elementen auf einer einzelnen Webseite, wie z.B. der Überschrift, dem Titel und der Meta-Beschreibung. Diese Elemente sollten relevant für das Keyword sein und dazu beitragen, dass die Webseite für Suchmaschinen leichter zu verstehen ist.

Benutzerfreundlichkeit: Eine benutzerfreundliche Webseite ist für Suchmaschinen wichtig, da sie davon ausgehen, dass Webseiten, die für Menschen leicht zu nutzen sind, auch für Suchmaschinen gut verständlich sind. Ein Webdesigner sollte daher sicherstellen, dass die Webseite leicht zu navigieren und zu verstehen ist.

Ein mobiloptimiertes Design: Eine Webseite sollte auf allen Geräten gut aussehen und leicht zu nutzen sein. Ein responsive Design sorgt dafür, dass die Webseite auf allen Geräten gut funktioniert und die Benutzerfreundlichkeit verbessert.

Ladezeit: Eine schnelle Ladezeit ist wichtig, da Nutzer eher dazu neigen, eine Webseite zu verlassen, wenn sie langsam lädt. Ein Webdesigner sollte daher dafür sorgen, dass die Webseite schnell lädt und optimiert wird, um die Ladezeit zu verbessern.

Keyword-Recherche: Eine gründliche Keyword-Recherche ist wichtig, um die richtigen Keywords für die Webseite zu finden. Ein Webdesigner sollte sicherstellen, dass die Keywords auf der Webseite gut platziert sind und dazu beitragen, dass die Webseite für Suchmaschinen gut verständlich ist.

Interne Verlinkung einzelner Unterseiten: Eine gute Struktur (inklusive Sitemap) hilft Suchmaschinen, die Webseite besser zu verstehen und zu indexieren.

Meta-Tags: Meta-Tags sind kurze Beschreibungen, die in den HTML-Code einer Webseite eingebettet sind und Suchmaschinen dabei helfen, die Webseite zu verstehen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Backlinks zwar immer noch eine Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung spielen, aber nicht mehr so wichtig sind wie früher. Stattdessen sollten Unternehmen und Webmaster lieber auf die Qualität ihrer eigenen Website und die Benutzerfreundlichkeit achten, mobile Optimierung berücksichtigen und regelmäßig neuen, relevanten Inhalt veröffentlichen. Auf diese Weise können sie das Ranking in den Suchmaschinen verbessern und mehr Nutzer auf ihre Website bringen.

Schließlich sollten Unternehmen und Webmaster auf die Nutzerbedürfnisse eingehen und sicherstellen, dass sie auf ihre Fragen und Anliegen eingehen. Wenn Nutzer auf der Suche nach bestimmten Informationen sind und diese auf der Website nicht finden, werden sie sie verlassen und sich woanders umsehen. Um dies zu vermeiden, sollten Unternehmen und Webmaster sicherstellen, dass sie alle wichtigen Informationen auf ihrer Website bereitstellen und auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen.

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